Schlechte Luft

Schlechte Luft: Aufpassen vor der unsichtbaren Gefahr

Laut Angaben der WHO (Weltgesundheitsorganisation) sterben weltweit jährlich rund sieben Millionen Menschen an den Folgen der Luftverunreinigung. Betroffen sind insbesondere Großstädte: Sie gelten als Ballungsorte der dicken Luft. Schlechte Luft kennt jedoch keine Grenzen und so verteilen Wetter und Wind Schadstoffe auf der ganzen Welt.

Durch Umwandlungsprozesse der Stoffe in Verkehr, Landwirtschaft und Industrie werden die kleinsten schädlichen Partikel und Gase in die Luft emittiert. Anschließend vermischen sie sich zu einem ungesunden chemischen Cocktail, den wir tagtäglich einatmen.

Aber was genau ist Luftverunreinigung? Was sind die Folgen für die Umwelt und unsere Gesundheit? In diesem Beitrag gehen wir den Fragen auf den Grund.

 

Luftverschmutzung: Was ist das genau?

Schlechte Luft KlimaReine Luft besteht größtenteils aus Sauerstoff und Stickstoff. Dazu kommen Kohlendioxid, Argon und einige weitere Spurengase. Hierbei handelt es sich um ein geruch- und farbloses Gasgemisch, mit welchem unsere Lungen optimal mit Sauerstoff versorgt werden.

Luftverschmutzung bezeichnet die Abweichung der Luftzusammenstellung von ihren natürlichen Werten durch die Emission von potenziellen Schadstoffen. Nach der natürlichen reinen Luft wird auf der Erde mittlerweile vergeblich gesucht. Was ist der Grund? Seit jeher wird die Atmosphäre von unzähligen Aktivitäten der Menschen verunreinigt. Schlechte Luft ist in der modernen Zeit also ein Normalzustand, mit dem Menschen leben müssen – das gilt nicht nur für draußen, sondern auch innerhalb von Räumen.

 

Schlechte Luft – welche Schadstoffe sind daran beteiligt?

Durch Verbrennungsprozesse und weitere Prozesse der Stoffumwandlung entstehen physikalische, chemische oder biologische Schadstoffe, welche in die Luft emittiert werden.

Dazu gehören:

  • Gase wie Ammoniak, CO2, Schwefeloxide und Stickoxide
  • feste Partikel wie Rauch Ruß oder Staub
  • Aerosolpartikel

 

Welche Auswirkungen hat Luftverunreinigung auf Menschen und die Umwelt?

Schlechte LuftÄrzte und Wissenschaftler aus aller Welt sind sich einig: Schlechte Luft trägt maßgeblich zur Förderung von Krankheiten und Beeinträchtigung der Gesundheit bei. Vor allem in wirtschaftlich aufstrebenden Ländern wie Indien oder China ist die Belastung hoch. In vielen chinesischen und indischen Städten herrschen noch heute Zustände, die in Europa nach der Industrialisierung vorgefunden werden konnten: Qualmende Schornsteine der Industrie mitten in Wohngebieten, Smog und geballte Kohlekraft, die einfach nicht verschwinden mochten.

Neu-Delhi, die indische Hauptstadt, hat mit der weltweit stärksten Luftverschmutzung zu kämpfen. Hier liegt die Lebenserwartung etwa zwei bis drei Jahre unter dem Durchschnitt. Die Belastung durch Feinstaub übersteigt die europäischen Grenzwerte um ein Vielfaches. In Peking ist die Situation ähnlich. Zum Beispiel im Winter 2016 versank die chinesische Metropole einen ganzen Monat lang in einem dichten Smog-Nebel. Aber selbst Europa hat regelmäßig mit dicker Luft zu kämpfen – beispielsweise in Großraum Stuttgart oder Paris.

 

Folgen für die Gesundheit

Die sekundär gebildeten Schadstoffen sind häufig noch schädlicher als ihre Grundstoffe. In höheren Konzentrationen der Luftverschmutzung wirkt der Ozon toxisch und reizt unsere Atemwege. Partikel aus Feinstaub können nach aller Wahrscheinlichkeit Krebs verursachen. Die Partikel sind derartig klein, dass sie über die Lungenblasen in den Blutkreislauf gelangen. Auf diesem Wege erreichen Sie unsere Körperzellen und lösen dort unkontrollierte Reaktionen aus.

Grobe Partikel wie Ruß oder Rauch setzen sich in unserer Lunge ab. Eine dauerhafte Belastung (ähnlich wie beim Zigarettengenuss) kann zu Gewebeschäden, schwarzen Verfärbungen und schließlich zu Lungenkrebs führen.

Schlechte Luft kann folgende gesundheitliche Folgen verursachen:

  • Erkrankungen der Atemwege wie Chronic Obstructive Pulmonary Disease (COPD) und Asthma
  • Schlaganfall
  • Herzinfarkt
  • Erstickungsgefahr bei akuten Fällen
  • Lungenkrebs

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Folgen für Umwelt und Klima

Schlechte Luft betrifft nicht nur unsere Gesundheit. Luftverschmutzung hat ebenso starke Folgen für die Umwelt. Ein Überschuss an Ammoniak und Stickoxiden führt zum Beispiel zur Eutrophierung von Gewässern und Böden und greift somit das ökologische Gleichgewicht an. Dreckige Luft beeinträchtigt zudem die Tier- und Pflanzenwelt, die genauso wie Menschen auf saubere Luft angewiesen sind. Des Weiteren sind bestimmte Schadstoffe, wie Methan und CO2, am Klimawandel beteiligt.

 

Luftverunreinigung – wie sind die Aussichten für die Zukunft?

Schlechte Luft FolgenAufgrund der Industrialisierung gab es in den 70er-Jahren Zeiten mit starker Luftverschmutzung, wie zum Beispiel durch wiederkehrenden Smog im Sommer oder saurem Regen. Schlechte Luft führte dazu, dass deutschland- und europaweit nicht nur die Bevölkerung für diese problematische Lage sensibilisiert wurde, sondern auch entsprechende Maßnahmen zur Verringerung der Luftbelastung getroffen wurden. Auf diese Weise konnten Schadstoff-Emissionen durch Katalysatoren- und Filtertechnologien sowie Fahrzeugverbot an Sonntagen effizient reduziert werden.

Das Thema schlechte Luft bleibt aber nach wie vor ein großes Problem. In gewissen Ländern kämpft die Bevölkerung immer noch um ihr Recht auf saubere und frische Luft in ihrer Umgebung. Es bestehen zwar schon einige Kommunen und Regierungen, die vielversprechende Maßnahmen bieten (vor allem in China), doch der Weg ist lang. Selbst Deutschland hat immer noch viel Arbeit vor sich.

Die Menschheit steht zudem vor einem weiteren Problem, welches im direkten Zusammenhang mit der Luftverunreinigung steht. Als Folge steigender Abgabe von Treibhausgasen (Methan, CO2), belastet der Klimawandel unsere Lebensgrundlage erheblich. CO2 ist für den Menschen zwar ungiftig, allerdings führt die dadurch erzeugte Erwärmung der Erde zu weiteren Problemen: extreme oder dürre Wetterphänomene. Daher hat auch diese Art von Luftverunreinigung große Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit.

Der daraus resultierende Klimawandel beziehungsweise der Treibhauseffekt ist kein Verursacher der Luftverunreinigung, sondern eine Folge der steigenden Emissionen. Die Hauptverursacher für Luftverunreinigung und Klimawandel werden auf lange Sicht höchstwahrscheinlich die Landwirtschaft und der dazugehörige Landnutzungswandel sein. Denn im Vergleich zur Energiewende, wo die Änderung weg von Kohlekraft in Richtung der erneuerbaren Energien geht, ist an dieser Stelle bislang leider keine Lösung in Sicht. Beide Probleme können ausschließlich durch eine Reduktion von Luftschadstoff-Ausstößen gelöst werden.

 

Fazit: Schlechte Luft ist gesundheitsschädlich, ungerecht und teuer

Schlechte Luft macht Menschen krank: Verschmutzung in der Luft beeinträchtigt nicht nur die Lebensqualität, sondern gefährdet auch die Gesundheit. Insbesondere die Schwächsten der Gesellschaft wie Kinder, Kranke und Senioren tragen schwerwiegende gesundheitliche Folgen. Stickoxide verursachen nicht nur Allergien und Diabetes, sondern auch Asthma und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Anders als beim Rauch von Zigaretten haben Einzelpersonen kaum die Möglichkeit, sich der Beschädigung zu entziehen. Wer auf den Straßen läuft, muss damit rechnen, dass er schlechte Luft und somit Schadstoffe einatmet.

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Alles Gute,

Weißes Rauschen

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